Spielsandanalyse

Wenn es warm und sonnig wird und die Kinder die Spielplätze stürmen, stellt sich die Frage: Wie sicher ist eigentlich der Spielsand, der von Kleinkindern gelegentlich sogar gerne mal verschluckt wird? Tatsächlich sind Infektionen bei Kindern nicht selten auf biologisch belastete Sandkästen zurückzuführen. Ursachen dafür sind Exkremente von Tieren (vor allem Katzen, Hunde, Igel) oder auch Menschen, die krankmachende Keime enthalten.

Die zuständigen Behörden weisen eindringlich darauf hin, dass die Keime ein beträchtliches Infektionsrisiko darstellen, abhängig von der Abwehr- und Immunsituation des Kindes. E. coli, Coliforme oder Salmonellen lassen sich häufig nachweisen, ebenso Wurmeier.

Epidemiologen und Kinderärzte sind der Meinung, dass Sichtprüfungen meist nicht ausreichen. Selbst "frischer" Sand ist häufig schnell wieder verschmutzt. Freilaufende Haustiere und wild lebende Kleintiere sind an dieser Stelle leider nicht die besten Freunde unserer Kinder.

Der Spielsandtest hilft, Ihre Kinder vor Keimbelastungen zu schützen. Rund 50 Gramm Sand, entnommen an drei bis vier Stellen im Sandkasten, reichen, um Bescheid zu wissen.

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