Lactoseintoleranz
In Deutschland können bis zu 12 Millionen Menschen Milchzucker nicht ausreichend verstoffwechseln. Am häufigsten tritt die so genannte primäre Lactose-Intoleranz auf. Bei dieser Form der Lactoseintoleranz können davon betroffene Menschen nur sehr geringe Mengen des Enzyms Lactase bilden, dass zum Abbau/Spaltung des Milchzuckers benötigt wird. Der ungespaltene Milchzucker gelangt nun in den Dickdarm, wo er durch Darmbakterien aufgenommen und vergoren wird. Hierbei entstehen Gase, die zu Blähungen führen sowie Milchsäure, die einen erhöhten Einstrom von Wasser in den Dickdarm bewirkt und hierdurch Durchfall auslösen kann.
Da zudem bei allen Menschen ab dem 6. bis 20. Lebensjahr die vorhandene Menge an Lactase stetig abnimmt, wird zwangsläufig zu einem Zeitpunkt innerhalb dieses Zeitfensters die benötigte Menge des Enzyms bei betroffenen Menschen unterschritten - es setzen die beschriebenen Symptome der Erkrankung ein (Blähungen, Durchfall, unspezifische Schmerzen im Darm, Übelkeit und Erbrechen).
Da zudem bei allen Menschen ab dem 6. bis 20. Lebensjahr die vorhandene Menge an Lactase stetig abnimmt, wird zwangsläufig zu einem Zeitpunkt innerhalb dieses Zeitfensters die benötigte Menge des Enzyms bei betroffenen Menschen unterschritten - es setzen die beschriebenen Symptome der Erkrankung ein (Blähungen, Durchfall, unspezifische Schmerzen im Darm, Übelkeit und Erbrechen).
