Flößerblog

Archive for Februar, 2012


Fastenzeit – Gelegenheit für Metabolic Balance!

Written by stritt
Februar 22nd, 2012

Karneval, Fasching, Fasnet, jetzt ist es wieder vorbei. Obwohl ich zugeben muss: hier bei uns in Bad Wildbad ist absolut narrenfreie Zone. Also wer mal gerne dem verordneten Frohsinn in seiner Heimat entgehen möchte, hier findet er Ruhe und meistens in dieser Jahreszeit auch Schnee. Die höhergelegenen Regionen, also Kaltenbronn und Sommerberg präsentieren sich als traumhafte Winterlandschaft, dazu wie in den letzten Tagen Sonne pur. Also nichts wie hin und den Winter in seiner schönsten Form genießen.

Und nun ist Fastenzeit. Da stellt sich natürlich die Frage, ob das für uns nicht Narren auch zutrifft? Keine Fasnet, keine Asche auf dem Kopf, dann dürfen wir auch genüsslich weiterschlemmen, oder dürfen wir wenigstens mitfasten, wenn wir schon nicht mitgefeiert haben? Schaden kann es jedenfalls nicht.

Was bringt uns das Fasten?

Natürlich gibt es viele verschiedene Arten. Viele verzichten in dieser Zeit auf Alkohol und Süßigkeiten. Das ist schon sehr viel wert. Die Leber und die Bauchspeicheldrüse werden entlastet und ganz nebenbei verliert man noch ein paar Pfunde. Heilfasten ist eine weitere Variante, die allerdings nicht für jeden geeignet ist. Dazu muss man wissen, dass Heilfasten nicht zur Gewichtsreduktion geeignet ist und auch nur maximal 10 Tage ohne ärztliche Betreuung durchgeführt werden soll. Es ist eine wunderbare Methode zu entschlacken. Viele, die unter rheumatischen Schmerzen leiden verspüren eine Besserung, auch die Haut wird klarer und der Darm kann sich regenerieren, was sich auch bei Allergien positiv auswirkt. Wenn Sie Fragen zum Heilfasten haben, fragen Sie uns.

Jetzt ist auch die Zeit um Gewichtsprobleme grundlegend anzugehen. Bis zum Sommer kann man mit der richtigen Ernährung je nach Ausgangsgewicht bis zu 15 kg verlieren. Ich spreche nicht von einer Diät, sondern von einer Umstellung auf eine gesunde Kost, die auch verhindert, dass das verlorene Gewicht sofort wieder auf den Hüften sitzt. Kurbeln sie den Stoffwechsel mit Metabolic Balance an und nutzen sie die Fastenzeit für ihre Gesundheit.

Apothekenpreise

Written by pharman
Februar 2nd, 2012

Es kommt immer wieder vor, dass  Kunden, die teure Medikamente kaufen, meinen, dass wir viel daran verdienen.

Tja, das mag früher so gewesen sein – aber den Zahn müssen wir den Kunden dann heute ziehen. Machen wir einfach mal ein Beispiel – mit einer einzigen Vereinfachung: Wir nehmen an, dass das Präparat 2002 und 2012 exakt das gleiche kostet / gekostet hat im Apothekeneinkaufspreis, sagen wir einmal: 700 Euro.

Dann setzte sich der Apothekenverkaufspreis 2002 wie folgt zusamme: Einkaufspreis (AEK) + prozentualer, vom Einkaufspreis abhängiger Festzuschlag F+ einmaliger Aufschlag f. Medikamente mit AEK A >560 € + Mehrwertsteuer, also

700 € (AEK)

+57.84 € (= F = 8,253%)

+ 118,24 € (A)

+140,17 € (MwSt,16%)

=======

1016,25 €

 

Damit verblieben also in der Apotheke 176,08 Euro (von denen natürlich auch noch  Lagerhaltungskosten und alle anderen Betriebskosten zu bestreiten waren).

 

Heute, zehn Jahre später, sieht die Rechnung so aus:

AEK  + 3% (Lagerhaltungskostenausgleich L) + 8,10 Euro (Festzuschlag F) + Mehrwertsteuer. Davon werden durch die  gesetzliche Krankenkasse noch der Apothekenrabatt von 2,05 Euro + Mehrwertsteuer abgezogen. Insgesamt sieht das hier also so aus:

700 € (AEK)

+21,00 € (= L )

+8,10 € (F)

+138,53 € (MwSt,19%)

- 2,44 € (Apothekenrabatt an die Krankenkasse)

=======

865,19 €

 

Womit der Apotheke trotz des teuren Medikamentenpreises nur etwa 6 Euro als Gewinn bleiben… mit teuren Medikamenten verdient sich eine Apotheke in Deutschland also keine goldene Nase! Nicht zu vergessen, dass die Apotheke die Kosten gegenüber den gestzlichen Krankenkassen mittlerweile teilweise bis zu vier Wochen vorfinanzieren muss… Was dazu führt, dass einige Apotheken mittlerweile  hochpreisige Medikamente nicht mehr verkaufen, da das finanzielle Risiko der Vorfinanzierung einfach zu hoch ist.

Und was hier auch jeder sehen kann: Nicht die Apotheke verursacht die höchsten Zusatzkosten – es ist der Staat: Die Mehrwertsteuer macht mit fast 140 Euro ein Vielfaches dessen aus, was der Apotheke verbleibt… Die Apotheke ist also nicht der entscheidende Faktor bei Medikamentenpreisen!